Schattenseiten des Online Handel

Angeblich kosten Rücksendungen einen dreistelligen Millionenbetrag

Angeblich kosten Rücksendungen einen dreistelligen Millionenbetrag
Angeblich kosten Rücksendungen einen dreistelligen Millionenbetrag
Etwa 30 % der Waren aus den Rücksendungen im Online Handel gelten als nicht mehr neu. Ganz im Sinne der Online Händler erscheint eine Studie der EHI-Handelsforschung in Köln. Demnach kosten die Rücksendungen die seit dem letzten Weihnachtsgeschäft erfolgt sind, dem Handel im Internet rund Hundert Millionen Euro.

Diese Schlagzeile bringt die Welt am Sonntag und bezieht sich dabei auf die genannte Studie der EHI-Köln. So erscheint es verständlich, dass sich gut ein Drittel dieser Waren der Rücksendungen nicht mehr als neue Ware anbieten ließen.

Nur 70 Prozent der zurückgesandten Artikel können Online Händler weiter anbieten


Bei einem Umsatz von rund 44 Milliarden Euro in 2016 und einer Quote der Rücksendungen von rund 10 Prozent, ergibt sich so ein dreistelliger Millionen Betrag als Verlust und das ist die Erhebung der Bitkom.

Wiederverwendung finden nur rund 70 % der Retouren Artikel und diese Produkte beziehungsweise diese Artikel gelten noch als A-Ware. Die EHI-Handelsforschung erklärt dies und die Frage ergibt sich, wie unabhängig ist die EHI, denn Sie wird von den Online Händler finanziert.

Gerade im Handel mit Mode sind die Rücklauf Quoten am höchsten. Laut EHI-Studie ist dies der Fall, das die Kunden viele Artikel bestellen um die Größe und die Passgenauigkeit genau zu probieren.

Gebrauchte Ware wird einfach entsorgt


Diese Waren, die nicht mehr als A-Ware verkauft werden kann, wird entweder über besondere Kanäle verwertet oder aufgearbeitet. Das meiste davon wird jedoch einfach entsorgt.
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