Gegen Fake-News vorgehen

Facebook sagt Fake-News den Kampf an

Facebook will gegen Fakenews vorgehen, aber nicht selbst entscheiden
Facebook will gegen Fakenews vorgehen, aber nicht selbst entscheiden
Nach der massiven Kritik aus der deutschen Politik und der Forderung nach mehr Verantwortung auf der Seite von Facebook scheint das Unternehmen nun einzuknicken.

Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg jedenfalls sieht das Unternehmen nach langem Zögern nun doch in der Verantwortung im Kampf gegen Fake-News. Das Ganze scheint aber zu einer Herausforderung zu werden.

Denn trotz des offenkundigen Willens steht dem Unternehmen eine große Aufgabe bevor. Facebook verfügt immerhin über ca. 1,79 Milliarden Nutzer. Und jeder könnte theoretisch täglich eine Fake-News ins Netz stellen!

Das ist das große Problem, vor dem Facebook zurzeit steht, denn wie die Kontrolle darüber behalten bzw. bekommen? Über die Ziele jedenfalls sind sich Facebook und die Politik einig:

Die User sollen keine Falschmeldungen auf Facebook mehr zu lesen bekommen. Und Facebook will offenbar auch diese nicht zeigen und schon gar nicht, dass einige wenige User mit diesen Fake-News auch noch Geld verdienen.

Die logische Folge, die sich aus dem Bearbeitungsengpass bei Facebook ergibt ist die, dass man wohl mit Dritten zusammenarbeiten muss. Ein erster Schritt ist hier schon getan durch die Gründung des Facebook Journalismus Projekt, ddessen Wirksamkeit zeigt sich aktuell natürlich noch nicht so richtig.
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