Eltern die Augen öffnen

Gefährlicher Trend - Schlafmittel für Kinder

Gefährlicher Trend - Eltern halten Kinder mit Schlafmittel ruhig
Gefährlicher Trend - Eltern halten Kinder mit Schlafmittel ruhig
Nächtliches Aufstehen und die volle Aufmerksamkeit für das Kind beeinflussen den Gemütszustand jeder Eltern. Tagelange Schlaflosigkeit bleibt nicht aus. Da wünscht sich jeder, mal wieder 8 Stunden am Stück durchschlafen zu können.

So greifen Eltern zu all möglichen Dingen und schrecken nicht davor zurück, Schlafmittel zu verabreichen. "Zaubertropfen" wird dieses auch genannt und führt zu heftigen Diskussionen. Kinder können durch die Verabreichung psychisch abhängig werden sowie Organschäden davontragen, so die Kinderärzte und Wissenschaftler.

Auch in niedrigen Dosen ist das Risiko eines Atemstillstandes sehr hoch. Das müsse man dringend stoppen erklärt BVKJ-Sprecher Hermann Josef Kahl. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin sprachen schon in den letzten Jahren Warnungen vor Schlafmitteln aus, doch durchsichtige Zahlen, die die Verabreichung der Schlafmittel belegen, gibt es nicht.

Selbst wenn Ärzte konsequent vor der Verschreibung von Schlafmitteln für Kinder zurückweichen, sind diese dennoch frei verkäuflich. Eltern rechtfertigen die "Zaubertropfenvergabe" mit dem Mittelalter, als den Kindern einen Löffel Schnaps für einen erholsamen Schlaf verabreicht haben.

Beides sollte man nicht tun! Die Frage, wie das Problem zu lösen sei, kann man jedoch ganz einfach beantworten: Verwandtschaft oder Freunde helfen sicher gern, für die ersehnte Ruhe oder für einen geregelten Tagesablauf zu sorgen.
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Zaubertropfen | Schlafmittel | Organschäden
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