Endlich ein Wirkstoff gegen Brustkrebs?

Impfung gegen Brustkrebs zeigt erste Erfolge

Brustkrebs erfolgreich bekämpfen, kaum Nebenwirkungen
Brustkrebs erfolgreich bekämpfen, kaum Nebenwirkungen
Jährlich erkranken tausende von Frauen an Brustkrebs. Nun können Sie vielleicht hoffen, dass ihnen dieses Schicksal erspart bleibt. Denn Onkologen vom Moffitt Cancer Center haben bereits vor einiger Zeit damit begonnen einen Impfstoff zu testen Dieser soll die körpereigenen Immunkräfte in der Art stärken, dass er praktisch aus eigener Kraft die Krebszellen besiegen kann.

Im Rahmen der Studien wurde der Impfstoff für jede einzelne Probanndin individuell entwickelt - eine Art personalisierter Impfstoff. Jetzt liegen die ersten Studienergebnisse vor.

Geschulte Abwehrzellen



Und diese sind sehr ermuntert. Es wurde bei vielen der Probandinnen erreicht, dass die Abwehrzellen regelrecht geschult wurden. Das heißt diese wurden in die Lage versetzt die Krebszellen anzugreifen. Bei ¼ der Probandinnen waren nach 6 Wochen keine Krebszellen mehr nachzuweisen! Nötig war dabei eine Injektion des Serums einmal die Woche. Behandelt wurden im Rahmen der Studie 54 Frauen, die an einem DCIS erkrankt waren, also der Vorstufe von Brustkrebs in den Milchgängen.

Kaum Nebenwirkungen



Die Studie belegte zudem, dass Nebenwirkungen, die mit einer sonstigen Impfung einhergehen, kaum auftraten. Zu den Nebenwirkungen gehörten lediglich Müdigkeit, Hautreaktionen und Schüttelfrost. Die Wissenschaftler sehen in der Studie die Zukunft einer neuen Krebstherapie.
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