Erkrankung durch Depressionen

Studie zeigt Einfluss von Depressionen auf das Herz - Kreislauf - System

Todesfälle sind vermeidbar
Todesfälle sind vermeidbar
Neueste Ergebnisse einer Studie zeigen nun auf, dass 15 Prozent der Todesfälle durch Erkrankungen des Herz - Kreislauf - Systems vermeidbar gewesen wären, hätten die Betroffenen nicht auch unter Depressionen gelitten. Depressionen gelten als Volkskrankheit und werden dennoch von einigen unterschätzt.

Betroffene fühlen sich laut eigener Aussage freudlos, erschöpft und leiden teilweise an Suizidgedanken. Unbehandelt hat die Krankheit dann mitunter auch schwere körperliche Folgen. Depressionen schlagen auf das Herz, und das stärker als bisher angenommen.

Depressionen bergen bei Männern ein ähnlich hohes Risiko für Herz - Kreislauf - Erkrankungen wie Übergewicht und erhöhtes Cholesterin. Dies fanden nun Forscher aus München heraus. Lediglich Rauchen und ein zu hoher Blutdruck sollen mehr Risiko beherbergen.

Somit können Herzinfarkte durch eine Therapie der Depressionen vermieden werden. Depressionen ist eine massive Form von Stress, Frauen leiden gewöhnlich häufiger daran.
16 - 20 Prozent der Deutschen gelten bereits als depressiv.

Viele Fälle bleiben unbekannt, da die Betroffenen denken sie seien nicht richtig krank. Außerdem gehe man laut Experten zwar häufiger zum Hausarzt, jedoch nicht zum Psychiater. Eine regelmäßige Untersuchung oder Rücksprache mit einem Psychiater könne schon viel ausrichten.
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