38-Jähriger kann Haft zum Jahreswechsel abwenden

Deutscher gerät ins Fahndungsnetz der Bundespolizei

Ins Fahndungsnetz der Bundespolizei geriet am Freitagnachmittag (30. Dezember) ein 38-jähriger Deutscher. Fahnder der Bundespolizei unterzogen den jenseits der deutsch-französischen Grenze bei Baden-Baden, im französischen Grenzort Beinheim, wohnhaften Deutschen auf der B 20 nahe Furth im Wald einer Kontrolle. Der Mann war wenige Minuten zuvor mit seinem Pkw aus Tschechien eingereist. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung stellten die Bundespolizisten einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Baden-Baden fest. Bereits im Oktober 2015 hatte das Amtsgericht Rastatt den in Frankreich wohnhaften Mann wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von 1250 Euro, ersatzweise 50 Tage Haft, zuzüglich Verfahrenskosten in Höhe von 178 Euro verurteilt. Da der Verurteilte die fällige Geldstrafe aber nicht bezahlte, erließ die Staatsanwaltschaft im Januar 2016 einen Vollstreckungshaftbefehl. Weil der Verhaftete in der Lage war, die fällige Geldstrafe nebst Verfahrenskosten zu bezahlen, konnte er die Vollstreckung der 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe abwenden und somit den Jahreswechsel auf freiem Fuß verbringen.
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