Brauchen wir eine Pflanzenschutzmittelsteuer?

Göttinger Agrarökonom durchleuchtet UFZ-Konzept für eine Abgabe auf Pflanzenschutzmittel

In der aktuellen agrarpolitischen Diskussion taucht ein Vorschlag immer wieder auf: eine Sondersteuer auf Pflanzenschutzmittel, um den Mitteleinsatz zu reduzieren und Risiken für Mensch und Umwelt zu minimieren. Dabei wird oft auf angebliche gute Erfahrungen im Ausland verwiesen.

Forderungen nach einer Sondersteuer auf Pflanzenschutzmittel sind nicht neu. Die aktuellen Forderungen beziehen sich jedoch zumeist auf eine Studie, die das Landwirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein beim Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Auftrag gegeben und im Herbst 2015 vorgestellt hatte.

Professor Dr. Oliver Mußhoff vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen hat das Konzept des UFZ im Auftrag des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) wissenschaftlich durchleuchtet. Sind die Grundannahmen plausibel? Ist eine Steuer das beste Politikinstrument, um die gewünschten Ziele zu erreichen? Und vor allem: Was würde die Steuer für die Landwirtschaft bedeuten?

Das bisherige Fazit seiner Analyse, die im Frühjahr 2017 veröffentlicht wird, stellt Prof. Mußhoff im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2017 bei einem Pressegespräch vor, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Das Pressegespräch findet statt am

Donnerstag, 19. Januar 2017, 15 Uhr

Messe Berlin
Halle 6.3, Pressezentrum
Raum B
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