Tipps zum Stromsparen

Strom sparen

Strom sparen
Tipps zum Strom sparen

Tipps zum Stromsparen senken eigene Öko-Bilanz



Es kann nicht oft genug gesagt werden: Stromsparen bedeutet auch Geld sparen! Und am Ende verbessert es zudem die eigene Öko-Bilanz, schafft so das gute Gefühl, einen sinnvollen Beitrag der Umwelt gegenüber geleistet zu haben. Beginnen Sie mit dem Sparen doch gleich im häuslichen Umfeld. Die folgenden Tipps sind effektive und effiziente Motivationsgründe dazu.

Sparen beim Wasserkochen

Erhitzen Sie kleinere Mengen Wasser mit dem Wasserkocher, achten Sie dabei aber auf die benötigte Füllmenge. Denn jeder nicht verwendete Liter Wasser täglich reduziert die Jahresmenge an CO2 um beachtliche 25 Kilogramm. Was sich umgerechnet mit rund zehn Euro weniger auf Ihrer Jahresabrechnung bemerkbar macht. Optimal sind übrigens Wasserkocher, die sich direkt nach dem Kochvorgang manuell ausschalten lassen. Dass verringert zusätzlich noch den Energiebedarf. Zuvor in eine Tasse gefüllt, ergibt sich die richtige Wassermenge von ganz alleine.

Sparen mit Energiesparlampen

310 Kilogramm CO2, 110 Euro jährlich – so viel können Sie einsparen, wenn lediglich zehn herkömmliche, 60 Watt starke Birnen im Haus oder der Wohnung gegen Energielampen ersetzen. Mit dieser neuen Technik reduzieren Sie die Energiekosten um rund 80 Prozent, ein sehr effizientes Ergebnis. Lassen Sie sich von den Investitionen nicht täuschen. Mögen die Energielampen auch teurer sein als Glühbirnen, durch die Betriebsdauer können sich die Kosten sehr schnell wieder amortisieren. Denn entgegen der Glühlampe, die etwa 1.000 Betriebsstunden hält, sind Energielampen für eine Betriebsdauer von 8.000 Stunden ausgelegt.

Klimaanlagen gelten als Stromfresser

Läuft Ihre Klimaanlage an nur 30 Tagen jährlich für jeweils acht Stunden, wird die Umwelt mit 165 Kilogramm CO2 belastet. Entscheiden Sie sich bewusst für Alternativen, die Ihr Jahresbudget für Strom um ca. 60 Euro senkt. In unseren Breitengraden lassen sich die extrem heißen Sonnentage auch anders abkühlen. Halten Sie zum Beispiel tagsüber die Fenster und Jalousien geschlossen. Öffnen sie die Fenster und Türen lieber abends, wenn kühlere Luft einströmen kann. Zeitweise können Sie die Luftzirkulation auch mit einem Ventilator anregen. Ist dennoch die Anschaffung einer Klimaanlage geplant, sollte auf die zur Zeit bestmögliche Effizienzklasse geachtet werden.

Dauerbrenner Kühlschrank

Ihr Kühlschrank läuft, und läuft, und läuft – und das an 24 Stunden täglich an 365 Tagen des Jahres. Rund ein Viertel des Energieverbrauchs geht auf seine Kappe. Wenn möglich, sollten alte Geräte so schnell als möglich ausgetauscht werden. Längst hat sich die Öko- und Energiebilanz von Kühl- und Gefrierschränken dramatisch verbessert. Modelle der Effizienzklasse „A++“ reduzieren Ihre Jahresrechnung um wenigstens 380 kWh und damit um rund 85 Euro. Vor einer Neuanschaffung sollten unbedingt die Verbrauchsangaben hinsichtlich Stromverbrauch und CO2-Emissionen genau kontrolliert werden. Und weniger ist auch bei Kühlgeräten Mehr. Rechnen Sie beim Fassungsvermögen mit rund 60 Liter pro Person im Haushalt. Das reduziert die Kosten nämlich nochmals.

Sparen mit dem Laptop

Um gut 50 Euro jährlich liegt ein Laptop seinem PC-Pendant voraus, wenn Sie konsequent damit arbeiten. Laptops benötigen nämlich weitaus weniger Strom als man glaubt. Macht pro Jahr circa 140 Kilogramm CO2 gegenüber dem großen Bruder unter dem Schreibtisch. Bei vergleichbarer Ausstattung verbraucht Letzterer nämlich rund 200 Watt pro Jahr mehr, der Laptop hingegen lässt es bei 30 Watt bewenden. Die Gesamtbilanz wirkt sich positiv auf Ihren Geldbeutel aus. Um die 50 Euro Ersparnis sind schon eine respektable Sparsumme, vorausgesetzt, Sie schalten auch den automatischen Energiesparmodus des Betriebssystem ein. Und Ihr Laptop macht zudem auch jeden Ortswechsel mit. Im Haus, in der Wohnung, in der S- oder U-Bahn oder auf dem Flug in den Urlaub ist der Laptop ein bequemer und günstiger Reisebegleiter.

Sparen beim Wäschewaschen

Die Vorwäsche ist für viele Hausfrauen noch immer obligatorisch. Dabei ist dieser Waschgang eigentlich überflüssig. Bei unseren modernen Textilien, der Bettwäsche oder den Handtüchern hält sich die Verschmutzung meist in Grenzen. Ein Verzicht auf den Vorwaschgang lässt Sie sicher staunen. Vermeiden Sie bei nur drei Waschmaschinenläufen in der Woche doch gleich 35 Kilogramm CO2 im Jahr. Auch wenn es gewöhnungsbedürftig sein sollte: Eine Absenkung von 60 Grad auf 30 Grad Waschtemperatur reduziert den Stromverbrauch um rund ein Drittel, die Wäsche wird dennoch sauber und am Jahresende freuen Sie sich über eine Gesamtersparnis von 30 Euro.

Abtauen vollbringt Sparwunder

Kontrollieren Sie Kühlschrank und Gefriertruhe regelmäßig auf Vereisung. Denn die dicke Schicht Eis treibt die Energiekosten in die Höhe. Dann heißt das Stichwort: Abtauen, bitte! Weil vereiste Geräte zusätzliche die Ölobilanz um bis zu 30 Kilogramm CO2 anhebt. Je 5 Millimeter wird ein Stromaufschlag von rund 30 Prozent fällig. Regelmäßiges Abtauen sorgt für kleine Sparwunder. Wobei die beliebte No-Frost-Funktion schnell in die Irre führt. Diese Funktion verbraucht nämlich zusätzlichen Strom um das Eisfach ständig gegen Eisbildung zu schützen. Gegen übermäßige Reif- oder Eisbildung könnte auch ein Austausch der Türdichtung helfen, Lebensmittel hingegen sollten stets verpackt gelagert werden, um die Feuchtigkeitsentwicklung in Grenzen zu halten.

Türen schließen, bitte!

Je länger die Türe des Kühlschranks offen bleibt, desto mehr Kälte kann entweichen. Für die erneute Kälteproduktion benötigt das Gerät jährlich alleine etwa 15 Kilogramm CO2 für ganze fünf Euro. Und zwar unnötigerweise! Verhindern Sie diese Kälteflucht, schließen Sie die Kühlschranktüre so schnell als möglich wieder. Denn jedes Öffnen fordert auch die Lichtquelle heraus zur Arbeit. Diese Tatsache entspricht jedes Mal dem Stromverbrauch einer 60-Watt-Glühbirne, die zehn Minuten lang brennt.

Standby-Geräte fressen den Strom

Eine Unzahl technischer Geräte im Haushalt brennen rund um die Uhr, nicht zuletzt im Standby-Modus. Fernseher, DVD-Player, Espressomaschine, Computer – sie stehen stellvertretend für einen jährlichen Verbrauch von bis zu 255 Kilogramm CO2. Zusammengerechnet kam das Umweltbundesamt in einer aktuellen Studie auf die stolze Summe von über vier Milliarden Euro, die alleine der Standby-Betrieb die Bundesbürger kostet. Macht im Durchschnoitt pro Haushalt etwa ein Zehntel der Gesamtkosten für den Energieverbrauch eines ganzen Jahres. Die Lösung: Elektro- und Ladegeräte, Steckdosenleisten, Fernseher & Co. stets ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Und beim nächsten Kauf sollte darauf geachtet werden, ob sich das neue Wunschgerät insgesamt vom Stromkreislauf trennen lässt.

Warmwasseranschluss für die Waschmaschine

Sie nutzen eine energieeffiziente Warmwasseraufbereitung, etwa mittels einer Gas- oder Ölheizung, einer Solaranlage oder durch Fernwärme? Dann sollten Sie in Erwägung ziehen, Wasch- und Spülmaschine direkt an den Warmwasseranschluss anzuschließen. Das Sparpotential summiert sich auf jährlich 45 Kilogramm weniger CO2-Ausstoß und 25 Prozent weniger Stromkosten. Bei jedem Waschgang! Die so gesparten 15 Euro jährlich lassen sich sogar verdoppeln, wenn die Warmwasseraufbereitung an eine moderne Solarthermie-Anlage gekoppelt ist. Geräteanschlüsse für die Warmwasserzufuhr lassen sich relativ einfach nachrüsten, Vorschaltgeräte zur Wassermischung und Temperierung im Zulaufschlauch sind keine größere Investition und eine nochmalige Ergebnisverbesserung kommt zustande, wenn Sie die Warmwasserleitung isolieren lassen.

Jedem Topf sein richtiger Deckel

Selbst auf der kulinarischen Seite im Haushalt lässt sich kräftig Geld sparen! Zumindest dann, wenn Sie beim Kochen die benutzten Töpfe und Pfannen mit dem jeweils passenden Deckel verschließen. Sie sparen dann nicht am guten Geschmack, sondern am Energieverbrauch. Und der ließe sich um beachtenswerte zwei Drittel senken. Das ließe sich noch erhöhen. Etwa durch rechtzeitige Verringerung der Herdplatten-Temperatur bei gleichzeitiger Nutzung der Restwärme.

Ökostrom für den großen Auftritt

Empfehlung: http://www.oekostrom.com/

Vergleichen ist en vogue, den Stromanbieter zu wechseln ist in. Wird Ihr Haushalt nämlich von einem Ökostrom-Anbieter versorgt, klingelt es am Ende des Jahres meistens in der Haushaltskasse. Hintergrund: Durch einen Wechsel ließe sich der Stromverbrauch einer dreiköpfigen Familien von durchschnittlich 2.900 kWh jährlich um rund 820 Kilogramm CO2 senken – eine Sparaktion, die sich lohnen dürfte.

Achten Sie bei Ihrem Vergleich auch auf das „ok-power“-Gütesiegel oder das „Grüner Strom-Label“. Dann nämlich können Sie sicher sein, dass Ihr neuer Stromanbieter auch tatsächlich an den Programmen der erneuerbaren Energien teilnimmt. Am Ende arbeiten Sie dann gemeinsam an der klimafreundlichen Stromversorgung unseres Landes.

Jetzt Ökostrom vergleichen





Verwandte Themen
Energie | Tarifvergleich | Strom | Strom sparen | Energie sparen | Umwelt | Ökostrom | Tarife
Diskussionen
Ähnliche News
Anzeige