Arbeitslosigkeit sorgt für hohe Auswanderungszahlen

Zahl der Migranten nimmt weiterhin nicht ab

Arbeitslosigkeit sorgt für hohe Auswanderungszahlen
Arbeitslosigkeit sorgt für hohe Auswanderungszahlen
Der Bericht "Arbeits- und Sozialtrends 2017" hat aktuell wieder die Gründe von Auswanderung international erfasst. Neben Bürgerkriegen und Verfolgung ist besonders zunehmende Armut in Schwellen- und Entwicklungsländern für viele Menschen ein Grund, ihr Land zu verlassen. Ungefähr 30 % aller Afrikaner möchten in der Hoffnung auf ein besseres Leben auswandern. Genauso ist die Situation in der Karibik und Lateinamerika. Seit 2009 steigt diese Zahl nun schon stetig und auch weiterhin scheint sich die Lage nicht zu bessern. Aber nicht nur Arbeitslosigkeit, sondern daneben auch prekäre Beschäftigungsverhältnisse und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen lassen die Zahl derer steigen, die in andere Länder auswandern. So sind 1,4 Milliarden Menschen weltweit von diesen Problemen betroffen, das sind 42% aller Erwerbstätigen.
Das schnelle Bevölkerungswachstum dieser Länder, in denen gerade Jugendliche durch schlechte Schulbildung immer häufiger in Armut fallen, lässt aber kaum eine Chance auf Besserung der Lage zu, da sie können mit informellen und unsicheren Jobs ihren Lebensunterhalt nicht verdienen können.
Daher wird die Zahl der Migranten nach Expertenmeinungen auch in den nächsten 10 Jahren weiter steigen.
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