Zu schnell oder zu langsam - wann sich Autofahrer strafbar machen

Zu langsames Fahren kann strafbar sein

Höchstgeschwindigkeiten beim Autofahren
Höchstgeschwindigkeiten beim Autofahren
Höchstgeschwindigkeiten sind klar geregelt - wie langsam Autofahrer sein dürfen jedoch nicht. Dennoch gilt: Ohne Grund darf kein Verkehrsteilnehmer so langsam fahren, dass er den Fluss behindert. Als Grund werden widrige Wetterbedingungen oder plötzliche Schäden am Fahrzeug genannt. Wird jedoch bewusst das Tempo gedrosselt, um andere Verkehrsteilnehmer aufzuhalten, ist dies eine Straftat. Doch auch wer dicht auffährt, um andere Verkehrsteilnehmer zum Schnellerfahren zu zwingen, macht sich strafbar.

Blockiert ein Langsamfahrer über einen längeren Zeitraum die linke Spur einer Autobahn, so können andere Autofahrer ihn darauf aufmerksam machen, indem sie hinter ihn fahren und die Lichthupe betätigen. Allerdings ist darauf zu achten, dass dieser optische Hinweis gezielt eingesetzt wird. Ein kurzes Aufblinken reicht in der Regel aus. Wer seinen Vordermann jedoch bewusst bedrängt und ihn mit einem übermäßigen Gebrauch der Lichthupe irritiert, macht sich erneut der Nötigung strafbar.

Ein Überholvorgang ist, um Gefahren zu vermeiden, zügig abzuschließen. Der Überholende sollte mindestens 20 km/h schneller fahren. Ein Irrglaube ist jedoch, dass es auf der Autobahn eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h gibt. Stattdessen besagt die StVO, dass lediglich Fahrzeuge Autobahnen nutzen dürfen, die schneller als 60 km/h fahren.

Durch die Witterung ergeben sich hinsichtlich der Geschwindigkeit klare Vorgaben. Bei einer durch Nebel bedingten Sicht unter 50 Meter, ist ein Maximaltempo von 50 km/h einzuhalten. Auch die Bereifung hat einen Einfluss auf das Tempolimit und sollte zwingend eingehalten werden.



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