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Google Retargeting Anzeigen schalten: Diese Arten gibt es

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google retargeting anzeigen

Studien belegen, dass drei von 100 Besuchern auf einer Webseite Käufe abschließen, Kontaktformulare ausfüllen oder andere Leistungen beanspruchen, für die sie eine Gebühr entrichten. 97 User verweilen kurz auf einer Webseite und kommen nicht wieder. Mit Retargeting Anzeigen auf der Plattform Google holen Webseitenbetreiber mithilfe einer gezielten Marketingkampagne einen Teil der Besucher zurück.

Wichtige Fakten in Kürze

  • Google nutzt Cookies und Pixel zur Identifizierung von Usern, die ohne Aktion eine Webseite verlassen.
  • Neue Kunden zu generieren, erweist sich als unzureichend.
  • Betreiber von Webseiten arbeiten vorteilhafter, die Besucher zurückzugewinnen, die sich für das Angebot interessieren.
  • Tools für Display Anzeigen nutzen und um neue Kunden werben.

Warum verlassen so viele Besucher die Webseiten ohne Aktion?

Ein geringer prozentualer Anteil landet versehentlich auf einer Webseite. Wer sich verdrückt, korrigiert das binnen drei Sekunden nachdem die Webseite hochlädt. Eine weitere Gruppe scrollt aus Langeweile durch das Web. Es besteht keine Absicht eine kostenpflichtige Handlung auszuführen oder mit einem Unternehmen in Kontakt zu treten.

Der größte Anteil vergleicht Angebote, bewegt sich wenige Minuten auf der Webseite und besucht Unterseiten. Sobald alle Informationen zusammengetragen wurden, verlässt dieser die Seite, lässt sie in einem Tab geöffnet, um die angezeigten Angebote mit anderen zu vergleichen. In dem Augenblick besteht der Wille eine Handlung auszuführen. Vorausgesetzt, das angezeigte Produkt oder die Serviceleistung stellt das vorteilhaftere Preis-Leistungs-Verhältnis dar.

Um diesen Anteil bemühen sich konkurrierende Anbieter von Waren und Dienstleistungen. Sie zu verfolgen und ein Profil von ihnen zu erstellen, ermöglicht die zielorientierte Ansprache.

Botschaften mit Display Anzeigen bewerben

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©DiggityMarketing – Pixabay.com

Jede Google Display Anzeige ist eine individuelle Annonce, um eine Zielgruppe anzusprechen. Sie zu finden ist die größte Herausforderung. Google und andere Anbieter werten Cookies aus, um den Weg der Zielkonsumenten zu verfolgen und um zu erfahren, wo sie sich aufhalten. Firmen, die ihre Leistung wahllos platzieren, verschwenden Gelder ihres Werbebudgets und erhalten eine marginale Chance ihr Produkt umsatzstark zu vermarkten.

Google führt zwei Millionen Webseiten, auf denen Drittanbieter Werbekampagnen schalten können. Sogenannte Display Anzeigen, bestehend aus einem Text und Bild. Das Design des Bildes, die Schriftart und Größe der Anzeige sind variabel. Entscheidend ist, dass sie zur Zielgruppe passen und das angebotene Produkt eindrucksvoll präsentieren. Die Variante verfolgt primär das Ziel Neukunden zu gewinnen.

Meta nutzt Pixel für das Remarketing

Verbraucher folgen Trends. Sie holen sich wichtige Informationen aus dem Netz. Facebook, Instagram und TikTok sind elementare Plattformen, um Personen, die eine Webseite besuchten, davon zu überzeugen, erneut die Webseite aufzusuchen. Hierfür benötigen Tools Daten und verfolgen den Weg eines einzelnen Users.

Der größte Anteil der User nutzt die Suchmaschine Google. Privatpersonen ebenso wie Konzerne, Politiker und Schauspieler sowie Musiker. Der Konzern bietet auf Social Media Plattformen Anzeigen an.

Zur Verdeutlichung ein konkretes Beispiel:

Verbraucher A sucht einen Rasenmäher und besucht zwei Online-Shops, die Rasenmäher verkaufen. Nach kurzer Zeit entschließt sich der Verbraucher die Webseiten zu verlassen. Er schließt keinen Kauf ab, tritt mit keinem der Anbieter über das Kontaktformular in Kontakt und verfasst keine E-Mail oder wählt die Telefonnummern der Shops.

Einer der beiden Shops nutzt das Google Retargeting, um Verbraucher von ihren Angeboten zu überzeugen. In der Analyse stellt der Algorithmus fest, dass der User anschließend sein Facebook Profil aufruft und dort verweilt. Im Laufe des Tages nutzt derselbe Verbraucher Instagram und scrollt durch seinen Feed.

Meta verfolgt ebenso das Verhalten ihrer Nutzer. Mit dem System Pixel lässt sich feststellen, wo sich der User zuvor aufhielt und holt Daten von Google ein, um ein gänzliches Profil zu erstellen. In den Tagen darauf tauchen im Feed vermehrt Angebote von Rasenmähern auf. Während Google konkret den einen Shop bewirbt, fügt Meta weitere Anbieter hinzu und animiert die Person zur Aktion.

Psychologischer Vorteil von Retargeting Anzeigen

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©geralt – Pixabay.com

Für internationale Konzerne ist es einfach Menschen aufgrund ihrer Bekanntheit zu erreichen. In den Industriestaaten kennen die Menschen Facebook, Google, Apple und andere bekannten Brands. Was aber passiert mit kleinen Unternehmen, die ihre Bekanntheit steigern möchten und sich auf dem Markt etablieren müssen?

Google analysiert regelmäßig ihre Daten. Sie möchten herausfinden, wie Verbraucher auf Marken reagieren, die neu auf dem Markt sind. Bei der Analyse fanden sie heraus, dass User, die eine Marke zuvor noch nie wahrnahmen, zunächst eine Recherche über Google durchführen. Die Verbraucher erforschen den Standort des Unternehmens, die Hintergründe, sie prüfen, ob bei Wikipedia ein Eintrag besteht. Anschließend erkundigen sie sich nach Bewertungen.

Junge Marken müssen den Verbrauchern das Gefühl vermittelt, eine große etablierte Marke zu sein, ohne, dass die anvisierte Zielgruppe recherchiert. Retargeting Anzeigen sind das Mittel, um sich in den Fokus zu manifestieren. Die Anzeigen geben den Usern das Gefühl, das zu sein, wonach sie ihr bisheriges Leben suchten. Hierfür verfolgen sie jeden Schritt des potenziellen Kunden bis dieser einen Kaufabschluss tätigt oder mit dem Unternehmen in Kontakt tritt.

Google bietet sich aufgrund seiner Reichweite an. Wer die Suchmaschine des Konzerns nutzt, findet weitere Anbieter und Unternehmen, die diese Anzeigen erstellen. Mit dem berühmten Call to Action fordern die Anzeigen Personen auf, ihre begonnene Handlung zu vollenden. Sie hatten Zeit ihre Entscheidung zu überdenken.

Experten stellen zusammenfassend fest, das Remarketing unterschätzt wird und Unternehmen zu viel Geld in die Neukundenakquise investieren, von denen nur etwa drei Prozent die gewünschte Handlung ausführt. Von jeder Neukundengruppe verlassen 97 Prozent die Webseite ohne zu handeln.