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Warum ein Brot ohne Hefe gesünder ist

Gesundheit

Warum ein Brot ohne Hefe gesünder ist

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brot backen ohne hefe

Brot gehört zur europäischen Ernährung unbedingt dazu. Man isst Brot schon seit Jahrtausenden, nur die Form und die Zubereitung änderten sich im Laufe der Zeit. Während unsere Vorfahren noch Brot aus einem gesäuerten Teig herstellten, wird jetzt Hefe zugesetzt, die den Teig besser aufgehen lässt.

Das Brot wird lockerer und schmeckt weniger säuerlich. Für manche Allergiker kann das mit Hefe gebackene Brot allerdings ungeeignet sein. Eine Alternative ist Brot ohne Hefe.

Histaminintoleranz erfordert eine Ernährungsumstellung

Wer trotz Histaminintoleranz weiterhin Brot essen möchte, sollte sich über eine Alternative zum Brot aus Hefeteig umschauen. Oft wird behauptet, dass in der Hefe Histamin enthalten sei. Andere Quellen sagen aus, dass durch die Hefe im Teig Histamin entsteht und durch die alkoholische Gärung aus den Zutaten umgewandelt wird.

Bewiesen sind diese Aussagen noch nicht, aber wenn Betroffene über Probleme mit dem Hefebrot berichten, dann muss für sie eine Änderung der Ernährung herbeigeführt werden. Brot ohne Hefe kann eine gute Lösung für die Allergiker sein. Man muss sowieso alle Hinweise erst selbst testen, bevor man ganz auf eine andere Ernährung umsteigt.

Brot ohne Hefe kann auch sehr gut schmecken und ist nicht unbedingt eine große Einschränkung. Es gibt Backfermente, man kann Sauerteig selbst ansetzen oder auf eine andere Art Brot backen. Rezepte gibt es im Netz viele und man findet garantiert das passende Brot für sich. Ein selbst gebackenes Knäckebrot ist auch eine Alternative.

Brotrezept für Brot ohne Hefe

Ein ganz einfaches Brotrezept ohne Hefe kann vielen Menschen die Möglichkeit geben, Brot ohne Reue zu genießen. Der Vorteil beim Brotbacken ist, dass man genau weiß, was darin ist. Für Allergiker ist das unheimlich wertvoll.

Zutaten: 

  • 400g Vollkornmehl
  • 250 ml Wasser
  • 2 Esslöffel Öl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • Kümmel oder geröstete Zwiebeln als Würze

Trockene Zutaten mischen und dann mit Öl und Wasser anrühren, zu einem Laib formen und auf dem Blech oder in der mit Backpapier ausgelegten Kastenform bei 180 bis 200 Grad bei Ober- und Unterhitze backen. Nach etwa 50 Minuten ist das Brot fertig. Es muss vollständig auskühlen bevor man es anschneidet. Noch einfacher gelingt das Brot ohne Hefe im Brotbackautomat. Wer solch eine Küchenmaschine besitzt, muss lediglich die Zutaten einfüllen. Um den Rest kümmert sich der Backautomat.

Knäckebrot aus Norwegen

Ein etwas aufwendigeres Rezept ist das Knäckebrot aus Norwegen, das man unter diesem Link findet. Wer sein Brot gern körnig und knackig mag, für den ist das Knäckebrot genau das richtige Brot ohne Hefe. Dieses Rezept enthält Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sesam.

Besser essen trotz Einschränkungen

Es muss nicht immer eine schlechte Sache sein, wenn man seine Ernährung umstellt und etwas bewusster isst. Manche Dinge, die wir gewohnheitsmäßig zu uns nehmen, sind gar nicht so gesund. Eine Anregung für Histaminintolerante kann die Keto-Ernährung sein.

Viele Menschen stellen ohne Notwendigkeit einer Allergie ihre Ernährung auf diese Diät um. Deshalb gibt es so viele Rezepte, die weder Mehl noch Hefe enthalten. Man muss also nicht das Rad nochmal erfinden. Eine Änderung in den Gewohnheiten sichert die Ernährung für Allergiker ab. Wer seine Backwaren selbst zubereitet, kann auch nicht von ungewollten Zutaten überrascht werden.

Kochbücher kaufen

Um wieder mehr Lebensqualität und Wohlbefinden zu erreichen, sollte man sich bezüglich der Histaminintoleranz und Brot ohne Hefe alle Informationen holen. Es gibt sehr schöne Kochbücher für Anfänger oder Fortgeschrittene, die Rezepte für den Alltag bieten. Mit kleinen Anpassungen in der Ernährung ist ein erfülltes und genussreiches Leben mit der Allergie möglich.

Bildquelle:

  • https://pixabay.com/de/photos/brot-kneten-handgemacht-b%c3%a4cker-4183076/
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